Magenbrot: Ein Stück Schweizer Jahrmarkt für Deine Kaffeepause
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Dunkle Glasur, würziger Lebkuchenteig und die vertraute rosa Tüte: Magenbrot gehört zur Schweizer Marktkultur. Bei uns findest Du Werner's Magenbrot auch für zu Hause. Wir schauen darauf, was das Gebäck ausmacht und wie es in Rottenschwil entsteht.
Das Geheimnis liegt auch aussen
Magenbrot ist ein süsses Lebkuchengebäck, das in kleine Stücke geschnitten und mit einer dunklen Zuckerglasur überzogen wird. Die braune Farbe stammt von Kakao- oder Schokoladenpulver. Gerade dieser Überzug unterscheidet es von anderen Lebkuchenspezialitäten: Die Glasur prägt sowohl sein Aussehen als auch seinen Geschmack.
Das Inventar Kulinarisches Erbe der Schweiz beschreibt Magenbrot als traditionelles Markt- und Messegebäck. Besonders im Spätsommer und Herbst gehören die rosa Tüten zu Jahrmärkten und Festen in der Deutschschweiz und der Romandie. Warum ausgerechnet Rosa zur typischen Verpackungsfarbe wurde, lässt sich laut Inventar heute nicht sicher erklären. Eine schöne Gelegenheit, beim nächsten Marktbesuch auf diese kleine Gemeinsamkeit zu achten.
Quelle: Kulinarisches Erbe der Schweiz: Magenbrot.
Wie Werner's Magenbrot im Aargau entsteht
Werner's Backstube stellt ihr Markt-Magenbrot in Rottenschwil im Aargauer Freiamt her. Auf ihrer Website beschreibt die Bäckerei einen Ablauf mit viel Handarbeit: Der Teig wird gebacken, die abgekühlten Lebkuchen werden in gleichmässige Stücke geschnitten. Anschliessend kommt ein gekochter Sirup mit Zucker und Kakao dazu, in dem die Stücke mehrfach von Hand gewendet werden.
Ein interessantes Detail ist der sogenannte Schraps, getrocknetes Magenbrot, das bei der weiteren Verarbeitung hinzugefügt wird. Auch aussortierte Lebkuchenenden werden nach Herstellerangaben für den Sud verwendet. So gibt die Produktionsbeschreibung einen konkreten Einblick in das Gebäck, das später im Beutel landet.
Wenn Du beim Essen zuerst auf den Überzug und danach auf das Innere achtest, bekommst Du vielleicht Lust, solchen Herstellungsschritten genauer nachzugehen. Was sonst nur ein kleiner süsser Bissen ist, wird dadurch ein Stück Backhandwerk.
Quelle: Werner's Backstube: Geschichte und Herstellung.
Zwei Beutelgrössen im Chuchichäschtli
Für Deine nächste Kaffeepause findest Du bei uns Werner's Magenbrot im 250-g-Beutel. Wenn Du eine grössere Portion zum Teilen möchtest, gibt es ausserdem Werner's Magenbrot im 400-g-Beutel.
Auf der Produktseite des 250-g-Beutels sind unter anderem Weizenmehl, Honig, Lebkuchengewürz und Kakaopulver als Zutaten aufgeführt. Welche Zutaten und Allergenhinweise für Deine gewählte Packung gelten, findest Du direkt beim jeweiligen Produkt und auf seiner Verpackung. Dort siehst Du auch den aktuellen Preis und die Verfügbarkeit.
Quellen: Produktseite 250 g; Produktseite 400 g.
Eine kleine Pause mit Marktgefühl
Du brauchst keinen besonderen Anlass, um den Beutel zu öffnen. Gib ein paar Stücke in eine Schale, stell Kaffee oder Tee dazu und nimm Dir einen Moment Zeit. Für Besuch lässt sich Magenbrot ebenso unkompliziert auf den Tisch stellen – die passende Beutelgrösse kannst Du nach Deinen Plänen wählen.
Vielleicht ist gerade das die schöne Seite solcher Marktspezialitäten: Sie können auch zu Hause ihren Platz finden. Und beim nächsten Griff in die rosa Tüte weisst Du ein bisschen mehr darüber, wie aus Lebkuchenteig und dunkler Glasur Magenbrot wird.