Le Parfait: Der Schweizer Tubenklassiker und seine bunte Familie
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Deckel auf, etwas Aufstrich aufs Brot – manchmal braucht es nicht mehr für eine herzhafte Pause. Le Parfait gehört zu den vertrauten Schweizer Klassikern. Bekannt wurde die Marke mit dem Leberaufstrich in der roten Tube. Heute stehen daneben gelb, grün und blau – und eine neue Variante mit Trüffel. Zeit, die Geschichte und die Unterschiede kennenzulernen.
In Freiburg beginnt die Geschichte
Die Wurzeln von Le Parfait liegen in Freiburg, auf Französisch Fribourg. Dort entwickelte Claude Blancpain zunächst pflanzliche Aufstriche auf Hefebasis. 1950 folgte die Rezeptur, die den Namen Le Parfait erhielt: eine Sandwich-Crème mit Leber und Trüffel.
Die Marke erzählt dazu eine kleine Geschichte: Blancpains Frau soll beim Probieren «C’est parfait!» gerufen haben – «Das ist perfekt!». Eine schöne Namenserzählung, die der Hersteller selbst als Überlieferung schildert.
Die vertraute Tube war übrigens nicht von Anfang an dabei. Zunächst wurde der Aufstrich in Blechdosen angeboten; 1962 kam der Wechsel zur Tube. Später wuchs die Familie: 1995 kam Poulet hinzu, 1996 die Kräutervariante und 2002 Thon, also Thunfisch. Seit Januar 2021 gehört die Marke zum Familienunternehmen Ospelt aus Liechtenstein. Ihre Geschichte hat den Ursprung weiterhin in Freiburg. Mehr Entdeckungen aus dieser Region findest Du auf unserer Kantonsseite Freiburg.
Rot: das Original mit Schweinsleber
Wenn von Le Parfait die Rede ist, denken viele zuerst an die rote Tube. Unser Le Parfait rot Original ist der Klassiker mit Schweizer Schweinsleber. Ein Blick auf die Rezeptur zeigt: Auch Hefe gehört dazu. Le Parfait ist deshalb ein eigener Brotaufstrich mit Leber und nicht einfach eine beliebige Leberwurst in anderer Verpackung.
Für die erste Begegnung genügt eine Scheibe frisches Brot. Wenn Du etwas dazugeben möchtest, probiere dünne Gurkenscheiben oder ein paar Radieschen. So lässt sich aus einem einfachen Aufstrichbrot ein kleiner Znacht machen.
Gelb: die Variante mit Geflügelleber
In der gelben Tube steckt Le Parfait mit Geflügelleber. Auf der Markenseite heisst die Sorte Poulet. Auch hier geht es um einen Leberaufstrich; die Geflügelleber unterscheidet ihn vom roten Original mit Schweinsleber.
Gelb ist eine Möglichkeit, innerhalb der Le-Parfait-Familie etwas anderes zu entdecken. Serviere die Sorte auf kleinen Brotscheiben oder zusammen mit Grissini. Für einen Probierteller kannst Du Rot und Gelb nebeneinanderstellen und selbst herausfinden, welche Dir besser gefällt.
Grün: Végétal mit Gemüse und Kräutern
Le Parfait grün Végétal ist die rein pflanzliche Variante. Gemüse und Kräuter prägen diese Sorte; Leber ist hier nicht die Grundlage. Der Hersteller bezeichnet sie ausdrücklich als vegan.
Du kannst sie auf Brot oder Crackern anbieten und mit frischem Gemüse kombinieren. Wenn mehrere Menschen am Tisch unterschiedliche Aufstriche mögen, lässt sich mit der grünen Tube die Auswahl um eine pflanzliche Möglichkeit ergänzen.
Blau: mit Thunfisch statt Leber
Die blaue Tube bringt Fisch ins Sortiment: Le Parfait mit Thunfisch, auf Französisch Thon. Die Farbpalette steht also nicht bloss für verschiedene Würzungen desselben Leberaufstrichs.
Zu dieser Sorte passt Pumpernickel, wie es auch unsere Produktbeschreibung vorschlägt. Für kleine Apéro-Häppchen kannst Du das Brot in Stücke schneiden, mit dem Aufstrich bestreichen und beispielsweise etwas Gurke darauflegen.
Neu mit Trüffel – mit einem Bezug zu den Anfängen
Le Parfait rot Original mit Trüffel verbindet Schweizer Schweinsleber mit Sommertrüffel. Laut Hersteller enthält diese Variante drei Prozent Sommertrüffel; zur Rezeptur gehört zusätzlich natürliches Trüffelaroma.
Gerade der historische Bezug macht die Sorte interessant: Trüffel kamen bereits in der 1950 vorgestellten Rezeptur vor. Die neue Jubiläumsvariante greift dieses Thema wieder auf. Das heutige rote Original und die aktuelle Trüffelvariante sind dabei zwei unterschiedliche Produkte.
Als Servieridee bieten sich kleine Toaststücke oder schlichtes Brot an. So kannst Du Dich auf die Trüffelnote konzentrieren, ohne gleich viele weitere Zutaten dazuzunehmen.
Welche Farbe kommt bei Dir aufs Brot?
Rot und Gelb mit Leber, Grün pflanzlich, Blau mit Thunfisch und dazu die Trüffelvariante: Die Auswahl macht aus dem vertrauten Klassiker einen kleinen Probierteller. Stell etwas Brot und ein paar frische Beilagen bereit – und lass jeden seinen Favoriten entdecken. Die aktuellen Zutaten, Allergene und Aufbewahrungshinweise findest Du auf den jeweiligen Produktseiten und Verpackungen.
Quellen
Geschichte: Le Parfait – Geschichte. Rezepturen und Sorten: Original, Poulet, Végétal, Thon und Original Trüffel sowie die verlinkten Shopproduktseiten. Geprüft am 6. November 2026.